letzter Ems-Cup


Hier geht es zum Ergebnis des 7. Ems-Cup´s

Impressionen vom Ems-Cup 2016

Der EMS-CUP 2016 brach alle Rekorde. Wir hatten 160 Spieler in der Halle. Der absolute Wahnsinn. Hier findet ihr nun ein paar Bilder und Artikel (geschrieben von Lena Homann) vom Ems-Cup 2016. Wir hoffen wir sehen euch im nächsten Jahr alle wieder.

 

Klasse Stimmung herrschte am Samstag trotz der Hitze in der Euregiohalle beim ersten Tag des diesjährigen Ems-Cups.
Pünktlich um 10 Uhr wurde mit den ersten Mixed-Spielen gestartet bevor ab 14 Uhr mit etwas Zeitverzug auch die ersten Einzelspiele auf dem Plan standen.
„Wir haben uns sehr über die vielen Meldungen gefreut“, berichtet Helmut Schmitz, „ und freuen uns auf viele spannende Spiele.“ Die Motivation stand allen Spielern ins Gesicht geschrieben und genauso ehrgeizig zeigten sie sich auch in ihren Spielen. Die vielen Dreisatzspiele haben gezeigt, dass alle Akteure mit vollem Engagement bei der Sache waren.
Im A-Feld Startern gleich fünf Spieler aus dem aktuellen Bundesligakader des TVE und sie mussten hart kämpfen: Alexander Schmitz und Barbara Bellenberg (TVE/TVE) zogen als Gruppenerster in das Halbfinale ein und trafen hier auf ihre Mannschaftskollegen Sven Eric Kastens und Linda Efler (TVE/TVE). Efler und Kastens, die ihr erstes Turnier zusammen bestritten, waren sich bewusst: „Uns steht ein schweres Match bevor“. Beide Paarungen schenkten sich nichts und es blieb lange spannend, letztlich setzten sich Schmitz und Bellenberg am Ende aber doch recht klar in zwei Sätzen mit 21:12 sowie 21:17 durch.
Das zweite Halbfinale bestritt Lea-Lyn Stremlau an der Seite von Vasily Kuznetsov (Sterkrade/TVE) gegen die Gruppenzweiten der Gruppe B, Alexander Strehse und Alina Kölsch (Trittau/Kaiserberg). Als klare Favoriten gingen Stremlau und Kuznetsov selbstbewusst ins Match und zeigten ihre Überlegenheit: Trotz guter Abwehr der Gegner, punktete Kuznetsov mit seinen starken Schmetterschlägen und so zogen sie am Ende verdient mit 21:17 und 21:14 ins Finale ein.
Im Spiel um Platz 3 wurde es dann erneut spannend: Efler und Kastens waren lange gleich auf mit Kölsch und Strehse und die Sätze blieben jeweils bis kurz vor Ende offen. Erst in den letzten Zügen behielt Linda Efler an der Seite von Sven Eric Kastens jeweils die Oberhand und so sicherten sie sich mit 21:18 und 21:17 die Bronze-Medaillie.
Stille herrschte in der Halle als Vasily Kuznetsov zusammen mit Lea-Lyn Stremlau sowie Alexander Schmitz an der Seite von Barbara Bellenberg das Feld für das Finale betraten. Auch Abteilungsleiter Helmut Schmitz und Vater von Alexander Schmitz konnte die Spannung kaum ertragen: „Ich hoffe natürlich auf einen Sieg von Alex und Barbara, aber die Entscheidung wird vermutlich knapp und erst im dritten Satz fallen.“ Und damit sollte er recht behalten: Im ersten Satz lagen Stremlau und Kuznetsov immer knapp vorne und siegten am Ende mit 21:18. Das ließen Schmitz und Bellenberg nicht auf sich sitzen und sie zeigten was in ihnen steckt. Lange war es ausgeglichen: 3:3, 4:4, 6:6. Zur Halbzeit führten Stremlau/Kuznetsov mit 11:7. Doch schnell waren beide Paarungen wieder gleich auf: mit einem sensationellen Schmetterschlag schaffte Alex Schmitz den Ausgleich zum 11:11. Dann lagen Stremlau und Kuznetsov für einige Ballwechsel wieder vorn. Doch Barbara Bellenberg sorgte dann mit einem tollen Ableger am Netz für das 16:16 Unentschieden. Von da an lief es rund für Schmitz und Bellenberg und sie siegten im zweiten Satz mit 21:18. Im frischen Trikot ging es nun in den dritten Satz. Nach anfänglicher Führung durch Stremlau und Kuznetsov, sicherten sich Alex und Barbara durch gut platzierte Schmetterschläge den 4:4 Ausgleich. Spannend und ausgeglichen ging es zunächst weiter: 6:6, 7:7,.. Aber dann, nach der Halbzeit und dem Seitenwechsel bei einem Spielstand von 11:7 für Vasily Kuznetsov und Lea-Lyn Stremlau, lief es bei Alex und Barbara nicht mehr wie geplant: Einige Fehler und nicht zuletzt die extrem harten Schmetterbälle von Vasily brachten die beiden aus dem Konzept und am Ende setzten sich Stremlau und Kuznetsov mit 21:16 durch.
Auch andere emsdettener Spieler waren durchaus erfolgreich an diesem ersten Turniertag.
Im Mixed des B-Felds zeigten Monika Steinkühler und Justus Efler aus Emsdetten eine starke Leistung und blieben bis zum Finale ungeschlagen. Hier trafen sie auf Rainer Cazzato und Lea Bühner vom BC Herscheid. Nach einer knappen Niederlage im ersten Satz mit 19:21, änderten sie ihre Taktik und siegten mit 21:15. Der entscheidende dritte Satz blieb lange offen, doch letztlich setzten sich Cazzato/Bühner mit 21:19 durch. Somit ein erfolgreicher 2. Platz für Moni Steinkühler und Justus Efler.
Im C-Feld belegten Lena Homann und Tobias Wellenhummert einen guten 4. Platz.
Um 23 Uhr waren dann auch endlich alle Einzel gespielt. Besonders erfolgreich bei den Emsdettenern war zum einen Andre Grunwald. Er belegte nach einem hart umkämpften Dreisatzmatch im Finale gegen Johannes Kleyboldt vom TUS Saxonia Münster den 1. Platz. Den dritten Platz in diesem Herreneinzel C belegte Roman Felchle. Ein toller Erfolg für den jungen Badmintonspieler, der eigentlich noch in der Jugend startberechtigt ist. Ebenfalls den ersten Platz sicherte sich Lena Homann im Dameneinzel C. Sie behielt im Finale gegen Lea Timpeltey mit 21:18 sowie 21:15 die Oberhand und stand somit verdient ganz oben auf dem Treppchen. Im Damendoppel B sicherte sich Melanie Benson Weber zudem die Bronze-Medaille.
Im Herreneinzel A-Feld erzielte Vasily Kuznetsov verdient seinen zweiten Sieg an diesem Tag. Er besiegte zunächst seinen Teamkollegen Sven Eric Kastens mit 20:22, 21:17 und 21:10. Im anschließenden Finale traf er auf Pasquale Czeckay aus Solingen, der zuvor das Halbfinale gegen Alexander Schmitz gewonnen hatte. Vasiliy punktete mit seinen unglaublich starken Schmetterschlägen und dominierte so das Spiel. Er siegte am Ende klar in zwei Sätzen mit 21:15 sowie 21:18. Bleibt zu hoffen, dass er diese Starke Leistung auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga für den TVE abrufen kann.